Mary Corss Booth
Mary Humphrey Corss Booth (* 08.04.1831 in Hartford / Connecticut; + 11.4.1865 in New York) war eine indigene Schriftstellerin, Abolitionistin und zeitweilig Lebensgefährtin der 1848erin Mathilde Franziska Anneke. Das Wissen über die Autorin wurde vor allem durch Briefe der Anneke überliefert.
Inhaltsverzeichnis
Herkunft
Der Herkunftsstaat war ursprünglich Lebensort der Mohegan, einem Stamm der Algonquian Native Americans. Mary Booth war ein Abkömmling dieses Stammes: Ihr Urgroßvater, ein Korse, hatte die Tochter eines Chiefs geheiratet. Sie litt unter dieser Abstammung ihr ganzes bisheriges Leben und verleugnete sie bis zum Zusammentreffen mit Mathilde Franziska Anneke um 1858/59.[1]
Kindheit und Familie
Mary Humphrey Corss wuchs in dem protestantisch geprägten Neuenglandstaat Connecticut auf. Die Mutter Adeline P. Corss scheint eine bigotte Frau gewesen zu sein, die ihrer Tochter das Leben schwer machte.[2]. Sie warf ihr wiederholt ihre ethnische Herkunft vor: "Alles Böse in ihr, sei ihr stets von ihrer bösen Mutter als Erbtheil der Indianerin vorgeworfen.“[3] Über den Vater John Corss ist weiter nichts bekannt. Zu ihrer Schwester Jane hatte sie zeitlebens einen guten Kontakt.
Ihr Jugendzeit verbrachte Mary H. Corss in New Haven (ebenfalls Connecticut), einer Stadt am Atlantik, die durch den Sitz der Yale University bekannt ist. Über Marys Schulbildung ist nicht viel bekannt. Da sie einer protestantischen Kirche angehörte, wird sie eine Sonntagsschule besucht haben, vermutlich aber auch in eine Mädchenschule gegangen sein - sie war sehr gebildet.
Ehefrau und Mutter
Anfang 1849 traf die 18jährige gläubige Mary bei einem Besuch in Milwaukee (Wisconsin) ihren späteren Mann, den ebenfalls religiös geprägten Lehrer Sherman Miller Booth (1812-1904).[4] Er war Besitzer der Zeitung Wisconsin Freeman und Mitglied der Temperance Society, einer religiösen Mäßigungsbewegung. Er wurde als begnadeter Redner geschätzt und 1839 USA-weit als Kämpfer für die Freiheit der Schwarzen Bevölkerung bekannt, nachdem er inhaftierte Afrikaner*innen, die als Sklaven hatten ‚importiert‘ werden sollen, unterstützt hatte. Er schloss sich damit dem Abolitionismus, d.h. der Anti-Sklaverei-Bewegung an.
Als bei Mary H. Corss auf ihrer Reise Tuberkulose ausbrach und die Gastgeber*innen dies verkannten, kümmerte er sich um sie.[5] Mary schrieb der Mutter über den doppelt so alten charismatischen Mann voller Anerkennung.[6] Booth war gerade erst seit zwei Monaten Witwer, doch gegen die die Konventionen zog sie zu ihm und seiner Schwester. Gegen die vermutlichen Widerstände ihrer Eltern heiratete die junge Frau im Stillen nach kürzester Zeit, da sie erfahren hatte, dass sie nach Hause geholt werden sollte.[7] „Perhaps too soon“, kommentierte Diane S. Butler diese rasche Eheschließung.
Das Paar ließ sich in Wisconsin nieder. Mary Booth wünschte, Musiklehrerin zu werden. Aber sie bekam drei Kinder, Mary Ella (1850-1940), Alice Evangeline, die an frühem Kindstod starb (1852-1853) und Lillian May (1855-1900) und damit war diese Möglichkleit begrenzt. Die junge Mutter war ebenso wie ihr Mann politisch interessiert, denn sie besuchte im Juni 1852 mit ihrer Schwester einen Vortrag der deutschen 1848erin Mathilde Franziska Anneke.[8] Anneke sprach auf ihrer „Agitationsreise“ über die „Erhebung des Weibes“, die Verbesserung ihrer Stellung, das Recht auf Arbeit und forderte schon früh das politische Stimmrecht.[9]
Mathilde Franziska Anneke
In Milwaukee lebte ein hoher Anteil politischer Flüchtlinge aus Deutschland. So war auch das Ehepaar Mathilde Franziska (1817-1884) und Fritz Anneke (181-1872) Anfang der 1850er Jahre dorthin eingewandert, hatte versucht, seine deutsche – in ihren Augen fortschrittliche – Kultur weiterleben zu lassen. Später verzogen sie vorübergehend nach Newark bei New York. Die gebürtige Westfälin M.F. Anneke war in der deutschsprachigen Community ein Star. Sie hatte in jungen Jahren unter einem gewalttätigen Ehemann und unter der anschließenden Diskriminierung als geschiedene katholische Frau in Preußen gelitten, sich scheiden lassen und sich radikalisiert. 1847 hatte sie in Köln ein Manifest herausgegeben, in dem sie für die Emanzipation stritt, die Flugschrift "Das Weib im Conflict mit den socialen Verhältnissen". In dem Text stellte die Autorin heraus, dass Frauen von der Gesellschaft versklavt würden und unterfütterte dies mit der Position der katholischen Kirche von der Ehe.[10] Anders als in der Theorie des Nebenwiderspruchs ihrer kommunistischen Kollegen proklamierte sie: "Erst mit der Befreiung des Weibes kann die soziale Frage gelöst werden!" Sie hatte mit ihrem zweiten Mann Fritz Anneke in Köln 1848 und 1849 im badisch-pfälzischen Feldzug für demokratische Rechte gekämpft.
Die Rednerin hat auf die Schwestern Corss und Booth einen tiefen Eindruck gemacht, Mary Booth verglich sie mit einer kämpferischen Jeanne d’Arc und verehrte sie zeitlebens, obwohl die Deutsche freidenkerische Positionen vertrat und sich damit von der gläubigen Amerikanerin unterschied.[11] Mathilde Anneke war Mutter dreier Kinder; eines ihrer Babies war an frühem Kindstod gestorben. 1853 starb - wie bei Mary Booth - eine weitere Tochter, die dreijährige erlag der Schwindsucht. Ende 1855 gebar sie die Zwillinge Hertha und Irla. Dann passierte ein weiteres Unglück: Ehemann Fritz verbot, dass die Kinder gegen Pocken geimpft würden, und zwei ihrer Kinder, darunter der Liebling Fritz (9 Jahre) und eines der Zwillingsmädchen starben. Nun waren vier der sieben Kinder tot. Von diesem Schicksalsschlag erholte sich die Westfälin nie wieder, und sie verzieh ihrem Mann nicht. Die Familie kehrte – bis auf die älteste Tochter – im Mai 1858 den Gräbern den Rücken und kehrte nach Wisconsin zurück, wo auch ihre Mutter lebte. Und Mary Booth - sie war 26, M.F. Anneke 40 Jahre alt. Als Ende 1858 ihr neues Zuhause durch einen Wasserschaden zerstört war, boten die Booths' den Annekes ihr Haus als Unterkunft an.[12]. Die Freundschaft der beiden Frauen intensivierte sich rapide.[13] Shermann Booth lebte überwiegend in Madison, war nur ab und zu im Haus anwesend. Mary Booth war inzwischen chronisch lungenkrank und litt große Schmerzen - die neue Freundin half ihr, die Tage und Nächte zu überstehen.[14] Mathilde F. Anneke zog mit den zwei kleineren Kindern ganz bei ihr ein (Percy war 9, Hertha 4), sie wurden bald Geschwister der ebenfalls vierjährige Lillian May, genannt Lily Booth.
Skandal
Im 10. Ehejahr und kurz nach dem näheren Kennenlernen mit den Annekes ereignete sich in Marys Leben eine Katrastrophe: Ihr Mann wurde angeklagt, das 14jährige Kindermädchen Caroline Cook mehrfach vergewaltigt zu haben. Der angeblich so gläubige und moralische agierende Mann hatte demnach eine dunkle Seite. Mary glaubte an seine Schuld, empfand große Schande für ihren Mann, - und sich. Als er das junge Mädchen mit Hilfe von Anwälten und Detektiven denunzierte, machte sie nicht mit.[15] Mathilde wurde zu ihrer Vertreterin vor Gericht, weil Mary selbst nicht hingehen konnte.[16] Die Annekes betrachteten den Vorfall nicht als Privatsache, aber sie waren Jahre wie die abolitionistische Öffentlichkeit ambivalent.[17] Sie hatten Sherman Booth für seine Aktivitäten zugunsten der Sklav*innen sehr geschätzt, aber dieses positive Urteil verblasste nun.[18] Mary Booth wurde unter ihrer Mentorin autonomer.[19] Inzwischen konnte sie es nicht mehr ertragen, den Namen des Gatten zu schreiben, und kürzte ihn „S—n“ ab.[20] Mary wünschte sich während des Prozesses die Scheidung, aber zugleich hatte sie noch Gefühle für ihn.
Sicher war ihr nur die Unterstützung der Deutschen. „Was der Armen bleiben wird nach dem Ausgange der Dinge, ich weiß es nicht, sie selbst weiß es nicht. Und doch – ich weiß es – ich bleibe ihr die treue Freundin; ich will sie niemals verlaßen. Sie mich auch nicht.“[21] Mary Booth war nicht arm, besaß ein – anscheinend auf Kredit erworbenes – Haus und Ländereien, doch waren die folgenden Jahre immer stärker von Geldnöten geprägt. Sherman Booth war weiterhin auf der Suche nach Beweisen gegen das vergewaltigte Mädchen und ggf. gegen Mary, er gab alles Geld (auch ihr Geld) für Anwälte und Schulden aus.[22] Er drang unagemeldet in das Haus ein, um das neue Dienstmäsdchen einzuschüchtern, - M.F. Anneke ging auf ihn los und beschimpfte ihn auf deutsch, was er gut verstand.[23] Da er letztlich nicht verurteilt wurde, kehrte er im August 1859 kurzfristig ins eheliche Haus zurück und lebte mehrere Monate lang gemeinsam mit den Frauen und den Kindern.[24] Sie nahmen am 2. Dezember 1859 gemeinsam an einer radikalen Demonstration gegen die Erhängung des Sklaven John Brown teil. Mathilde war immer wieder von Sherman Booth' Aktivismus für Sklav*inenn beeindruckt, besuchte ihn sogar häufig im Gefängnis.[25]</ref> Nach einer erneuten Verhaftung im März 1860 unternahmen Mary Booth und MFA zwei Versuche, ihn zu befreien, die jedoch fehlschlugen. Geld war von ihm trotz seiner publizistischen Unternehmen nicht zu erwarten. Auch die Annekes lebten in Trennung. Bevor Fritz Anneke im Mai 1859 die USA gen Italien verließ, um dort für die Freiheit zu kämpfen, hatten sich die Annekes als Liebespaar getrennt; M.F. Anneke reflektierte erstaunlich offen ihr Scheitern.[26]
Neue Identität
Die Frauen lebten überwiegend allein mit den Kindern im Haus Booth. Mathilde Franziska Anneke lud nach ihrer Trauerphase zu literarisch-musikalischen Abenden ein und führte Mary in ihre demokratisch-deutsche Kultur ein, sie machte sie „mit geistreichen, eleganten und gebildeten Europäern bekannt”.[27] Mary vertraute ihr bald bedingungslos und eröffnete ihr – wie oben erwähnt - nach kurzer Zeit ihre ethnische Herkunft. Sie lernte, freier mit dem Thema umzugehen und machte entsprechende Scherze über ihr Ethnizität.[28] Mathilde nannte sie zeitweilig Indianae und machte später eine ihrer Hauptfiguren einer Erzählung zu einer Indiana. Anneke beschrieb einer westfälischen Jugendfreundin das Äußere und ihrer Herkunft: „Ein eigenthümliches Dunkel liegt auf ihrem Ausdruck und eine seltene Blässe, die bsiweilen nur von einem leichten Rosenroth angehaucht ist, so wie ihre ganze Erscheinung; […] Ihr stolzes, kalt scheinendes Wesen erkennt man im ersten Augenblick und macht auf Alle die sie sehen, einen seltsamen Eindruck. In ihrem National-Costüm […] sieht sie besonders hübsch aus.“
Neue Liebe
Offensichtlich nächtigten die beiden Frauen in einem Bett, was im 19. Jahrhundert durchaus üblich war, - auch unter Männern, ohne dass zwangsläufig gleichgeschlechtliche lntimität damit verknüpft worden wäre.[29]
M.F.A. beschrieb das Zusammenleben der Frauen zunächst als “gemeinschaftlich wie Schwestern“.[30] Aber sie wusste bald: „Mary Booth […] trägt eine große Liebe für mich.“[31] Später gab auch sie die große Relevanz der Freundin in ihrem Leben zu: „Ich lebte an ihrer Seite von all meinen Leiden und Seelenqualen, die die Verbannung mir in zu überreichem Maaße geboten hatet, wieder auf und zum ersten Mal fühlte ich wieder, als ob ich die Heimath gefunden.“[32] Nach einigen Monaten hieß es: „[…] ich gehe nie ohne Maria; wir verlassen uns keine Stunde, sie sitzt neben mir wenn wir arbeiten und wir sind glücklich, dass wir uns gefunden um uns nie wieder voneinander zu trennen. In ihr gutes liebliches Gemüth blicke ich täglich tiefer und ihre kleinen Schwachheiten im gewöhnlichen Leben sind mir so lieb, als ihre Tugenden. Ich weiß, sie liebt mich auch und ich fühle mich mal wieder glücklich geliebt und verstanden zu werden.“[33] Und wenig später: “Ich liebe sie immer mehr und mehr.”[34] Mary versicherte sie: “Meine Maria! Mein Leben ist Dir gewidmet, ich trage mit Dir den Schmerz Deines Herzens. […] Sei nicht traurig, wenn Du auch Alles verloren hast, so hast Du die Liebe meines Herzens doch ewig, und sie muß Dich trösten können, da sie echt ist.”[35]
In der Schweiz
Die beiden Frauen entschieden sich in einem finanziell günstigen Moment, nach Europa zu fahren, wo Fritz Anneke als Auslandskorrespondent lebte.[36] Die Deutsche wünschte, dass Maria die Schweiz kenennlerne, wo sie auf der Flucht vor der Verhaftung 1849 Obdach gefunden hatte. Mary hatte zudem die Hoffnung, in der Schweiz von ihrer TBC zu gesunden. Mathilde hoffte ggf., die anglo-amerikanisch sozialisierte Mary möge mehr Tiefe und politisches Verständnis gewinnen. Sie fühlte sich laut Honeck „intellektuell etwas entfernt von ihr“.[37] Ab dem Sommer 1860 lebten die Freundinnen mit Fritz und den drei Kindern in einer Wohnung in Zürich, was reibungsfrei funktionierte, auch als Fritz abgereist war – er kehrte nach einem Jahr des gemeinsamen Lebens in die USA zurück, um am Bürgerkrieg teilzunehmen. „Unser Leben ist so harmonisch – kein Mißklang der jemals die Accorde der Symphonie, die unsere Freundschaft bildet, gestört hätte.“, schwärmte Mathilde. „Meine Mary und ich im Kreis unserer drei lieben Kinder leben unendlich schön. […] Unser geistige Reg- und Wirksamkeit beglückt uns und einen gewissen Kreis; wir verlieren keinen Moment in dem wir nicht schaffen oder zu schaffen streben.“[38] Durch die Anneke lernte Mary bedeutende Dichter wie Georg Herwegh und seine Frau Emma kennen, sodann den Sozialisten Ferdinand Lassalle oder Gräfin Sophie von Hatzfeldt und freundete sich mit ihnen an. Sie bildeten eine Patchwork- oder Regenbogenfamilie: Lily Booth nannte MFA Mama, diese unterschrieb so auch ihre Briefe an Lily[39] und erzogen ihre Kinder gemeinsam mit hohen Ansprüchen an Bildung, ordneten diesem Aspekt alle anderen finanziellen Ausgaben unter.
Die demokratischen Freiheiten, die neuen Bekanntschaften und die Schweizer Umgebung beflügelten Mary Booth. Die Amerikanerin wurde Fan von Herwegs und Uhlands Gedichten, besuchte das Grab des Schweizer Dichters Lavater und lernte weiterhin Deutsch, um übersetzen zu können. Mathilde schwärmte ihrer Jugendfreundin vor: „Während unseres Hierseins hat sie die schönsten Lieder von Herwegh übersetzt und zwar zur wahren Begeisterung des Dichters selbst. Sie erschienen im N.Y. Home Journal. Ihre Reiseberichte sind bereits gedruckt. Wenn Du den Gang um Mitternacht in ihrer Übersetzung haben willst, so schreibe ich ihn Dir mal ab.“[40] Mary begann einen Roman „Sweet William oder Neuenglands Blüthen“, vollendete ihn fast.[41] Sodann verfasste die Amerikanerin unter einem Pseudonym Texte über drei fiktive Kinder in der Schweiz, Lillian May , Lulu Bell und Percy Bell, sog. Kindernovellen, von denen einige veröffentlicht wurden.[42]
Und Mary schrieb eigene Gedichte. „(…) Marie erfreut uns mit ihren prachtvollen neuen Poesien, von denen ich wünschte Dir The Echo of the Alps vorlesen zu können.“[43] Sie gab sie
Das ethnische Erbe
Mary thematisierte im Lied „The Heritage of Kings“ bzw. „A Kingly Heritage“ ihre indigene Abstammung „mit einer Größe, einem Stolz und einer Originalität, daß ich versuchen möchte, es zu übersetzen.“[44]
Texte von Mary Humphrey Corss Booth
- Ein einziger Gedichtband ist vom Werk der Mary Humprey Corss Booth zugänglich.
- Weitere Werke sind englischsprachigen Zeitungen und Zeitschriften zu entnehmen.
Literatur
- Wagner, Maria (Hg.): Mathilde Franziska Anneke in Selbstzeugnissen und Dokumenten. Frankfurt/Main 1980.
- Honeck, Mischa: We Are the Revolutionists. German-Speaking Immigrants and American Abolitionists after 1848, Athens 2011.
- Briefe von Mathilde Franziska Anneke über Mary H. C. Booth an die Jugendfreundin Zischen (Franziska) Hammacher in: Kiehnbaum, Erhard (Hrsg.): „Ich gestehe, die Herrschaft der fluchwürdigen ‚Demokratie‘ dieses Landes macht mich betrübt [...]“. Mathilde Franziska Annekes Briefe an Franziska und Friedrich Hammacher 1860-1884. Zu ihrem 200. Geburtstag, Berlin 2017.
- Slobodzian, Susanne: Die politischen Freundschaften Mathilde Franziska Annekes in Europ und in den USA – Die Briefe von Mary Booth und Cäcilie Kapp, in: Hockamp, Karin / Korngiebel, Wilfried / Slobodzian, Susanne (Hg.): „Die Vernunft befiehlt uns, frei zu sein!“ Mathilde Franziska Anneke (1817-1884). Demokratin, Frauenrechtlerin, Schriftstellerin. Beiträge der wissenschaftlichen Tagung zu ihrem 200. Geburtstag am 28. April 2017 in Sprockhövel. Münster 2018, S. 124-139.
- Bilić; Viktorija/Efford, Alison Clark (Hg.): Radikale Beziehungen. Die Briefkorrespondenz der Mathilde Franziska Anneke zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs, Stuttgart 2023.
- Bus, Annette P.: Mathilde Franziska Anneke and the Suffrage Movement, in: Charlotte L. Brancaforte (Hg.): The German Forty-Eighters in the United States, New York u. a. 1989, S. 79-92.
Kiehnbaum Erhard: „Wäre ich auch zufällig Millionär geworden, meine Gesinnungen und Überzeugungen würden nicht dadurch gelitten haben ...“ Friedrich Annekes Briefe an Friedrich Hammacher 1846–1859, Friedrich-Engels-Haus, Wuppertal 1998.
FrauenGeschichtsWiki ist ein Projekt des Kölner Frauengeschichtsverein e.V. Viele Informationen stammen aus unserem Vereinsarchiv. Wir freuen uns über weitere Hinweise an mailto:wiki@frauengeschichtsverein.de.
weblinks
- Wilson, James Grant / Fiske, John (Hg.): Booth, Mary H. C. in: Appletons' Cyclopædia of American Biography, Bd. I, New York 1887, S. 320, https://archive.org/details/appletonscyclop01wils/page/320/mode/2up, Zugriff am 05.12.2023.
- NN, 13.04.2023: Mary H. C. Booth, https://en.wikipedia.org/wiki/Mary_H._C._Booth, Zugriff am 05.12.2023.
- Horsley, Joey, o. D.: A German-American Feminist and her Female Marriages. Mathilde Franziska Anneke (1817-1884), Zugriff am 02.12.2023 unter https://www.fembio.org/english/biography.php/woman/biography_extra/mathilde-franziska-anneke
- NN, 2023: Alice Evangeline Booth, https://de.findagrave.com/memorial/182955204/alice-evangeline-booth, Zugriff am 05.12.2023.
- Nachlass Sherman M. Booth Family Papers, 1818-1908, https://digicoll.library.wisc.edu/cgi/f/findaid/findaid-idx?location=wimiugma;c=wiarchives;cc=wiarchives;q1=sherman%20booth;rgn=main;view=text;didno=uw-whs-mil000bb, Zugriff am 05.12.2023.
- Butler, Diane S: The public life and private affairs of Sherman M. Booth, in: Wisconsin Magazine of History, H. 3, Frühjahr 1999, Bd. 82, S. 166-197, online unter Hinz, Zac, 17.04.2022, https://zhinz1.medium.com/the-public-life-and-private-affairs-of-sherman-m-booth-b496dba3afd8, Zugriff am 05.12.2023.
- https://arsfemina.de/autor/anneke-mathilda Anneke Mathilda und https://arsfemina.de/buch/mathilde-franziska-anneke : Mathilde Franziska Anneke in Selbstzeugnissen und Dokumenten, Zugriff am 05.12.2023.