Rheinische Musikschule

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ist eine Kölner Bildungseinrichtung.

1925 enstand aus dem Kölner Konservatorium mit Berufs- und Laienausbildung einerseits die Musikhochschule, andererseits die Rheinische Musikschule (RMS) für die Ausbildung von Laiinnen. Sie hatten die gleiche Direktion. "Die Rheinische Musikschule enthielt die Vorbereitungsklassen der Orchesterschule in Verbindung mit dem Deutschen Musikerverband, die Operchorschule in Verbindung mit dem Deutschen Chorsängerverband sowie verschiedene Volksbildungsklassen für den Laien- und Jugendbildungsbereich Die Opern- und die Orchesterschule der Rheinischen Musikschule waren übrigens durchaus für die berufliche Ausbildung "bis zum Eintritt in die Orchesterverbände oder zum Übertritt in die Hochschule", bzw. "zur Heranbildung von Opernchorsängern" vorgesehen."[1] 1933 wurde Direktor Walter Braunfels entlassen. "Im 1948 geschlossenen Vertrag zwischen der Stadt Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen wurde die Lage der beiden verschiedenen Schulformen rechtlich und finanziell geklärt. Danach unterstand die Rheinische Musikschule dem Kulturausschuss der Kölner Stadtverwaltung;...". .[2] "Am 1. Januar 1962 wurde der Rheinischen Musikschule die alte Bezeichnung "Konservatorium der Stadt Köln" wieder hinzugefügt" . .[3] Die Ausbildungsmöglichkeiten erstreckten sich wieder auf BerufsmusikerInnen wie LaiInnen. Ab 1963 gab es "Kurse für neue Musik" (Leitung Karlheinz Stockhausen, ab 1969 Mauricio Kagel), ab 1964 enstprechend "Kurse für Alte Musik“ (Leitung Alfred Krings), ebenfalls 1964 begann ein Kammermusik-Seminar (Leitung Quartett-Bratscherin Gerda van Essen. Herta Härter bot im Institut für Bühnentanz ab 1966 auch Kinderballett an. Um 1969/70 erfolgte abermals eine Ausgliederung der professionellen Unterrichtsangebote. Die berufsbildenden Abteilungen (das Seminar für Musikerziehung, die Opernschule, die Vokal- und Instrumentalklassen mit Ziel Reifeprüfung und die Oberstufe des Instituts für Bühnentanz) und ihre DozentInnen wurden an die Musikhochschule "rücküberführt".[4] "Der Rheinischen Musikschule verblieben noch die "berufsbegleitenden Ausbildungskurse", also die C-Prüfungen der kirchenmusikalischen Institute, das Seminar für Musikschullehrer im Jugend- und Schulmusikwerk, das Opernstudio mit Praxistraining, das Fortbildungsseminar für Musikalische Früherziehung und die Chorleiterlehrgänge Dazu natürlich der Instrumentalunterricht im Laienbereich und auch das 1971 neugegründete Seminar für Unterhaltungsmusik." ".[5]


Domizil

In der Weimarer Republik bezog die Schule das ehemalige Alexianerkloster am Mauritiussteinweg 59. Es wurde bei der Bombardierung der Peter und Pauls-Nacht 29. auf 30. Juni 1943 zerstört. [6]

  • 1946 Palais Oppenheim am Oberländer Ufer
  • 1947 Musikhochschule Dagobertstraße, Privatwohnungen der LehrerInnen
  • 19## Musikhochschule und Rheinische Musikschule ind er Alten Universität
  • 1953 Umzug in das freigewordene ehemalige Gebäude des WDR Dagobertstraße 38
  • ca 1962 Vogelsanger Straße


Dozentinnen

  • Klavier: Frieda Stahl
  • Violine: Lotte Hellwig
  • Violoncello: Martha Bruch
  • Gesang: Maria Trunk-Delbran
  • Seminar für "Sing- und Spielkreise": Frida Berrenberg
  • Klavier: Loni Binhold
  • Klavier: Else Schmitz-Gohr
  • Gesang: Anny Beuthel

Die Rheinische Musikschule bot seit dem Wintersemester 1950/51 eigene Ausbildungsklassen in den Fächern Gesang, Klavier, Violine und Cello an dabei neu u.a.

  • Lore Schröter-Hoppe
  • Hede von Lukowitz Toepel
  • Nora Wallossek
  • Josefa Kastert, Violine
  • Dagmar Emmig, Blockflöte
  • Edith Luckenbach-Hartmann gesang
  • 1960 Rosemarie Daehn-Wilke Lehrauftrag für Blockflöte, später fest angestellt
  • Astrid Schmidt-Neuhaus, Klavier
  • Annemarie Bohne, Klavier Cembalo
  • Gerda van Essen, Bratsche
  • Herta Härter, Tanz
  • Brigitte Garski, Ballettpädagogin für "Historischen Tanz"
  • Helga Thoene (violinistischen Früherziehung) Rostal-Schülerin
  • Ina Stolterfoot (Violine)
  • Gertraude Hoff-Mommer (Violine)
  • Margarete Ander (Violoncello)

Leitung

  • 1925 Hochschuldirektor Walter Braunfels
  • 1935 Leiter der Rheinischen Musikschule bis 1945: Hermann Unger
  • Hans Mersmann ? Heinrich Lemacher ?
  • 1957 Heinz Schröter
  • (Robert Engel betreibt Ablösung der Rheinischen Musikschule von der Hochschule)
  • 1962 Hugo Wolfram Schmidt /Robert Engel
  • 1969 Heinrich Lindlar, mit Verprechen einer Fachhochschulgründung geholt http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Lindlar
  • 1976 Peter Lachmun, Stellvertreterin Rosemarie Daehn-Wilke
  • - 1995 Erika Herrenbrück



Literatur

  • Historie der Rheinischen Musikschule Teil 1 Mit einem Beitrag von Professor Heinrich Lindlahr - online: www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf4004/5.pdf 25.8.2012
  • Historie der Rheinischen Musikschule Teil 2 Mit Beiträgen von Antonie Eickelberg, Peter Lachmund, Erika Herrenbrück online http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf4004/6.pdf 25.8.2012
  • Dietmar von Capitaine: Rheinische Musikschule. Die wechselhafte Geschichte des Kölner Konservatoriums bis 1975, Books on Demand, 2005 , ISBN 833428619
  • Dietmar von Capitaine: Conservatorium der Musik in Coeln. BoD – Books on Demand, 2009, ISBN 383705294X


Weblinks

http://www.stadt-koeln.de/5/rheinische-musikschule/

Einzelnachweise

  1. http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf4004/6.pdf
  2. vgl. http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf4004/6.pdf
  3. vgl. http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf4004/6.pdf
  4. vgl. http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf4004/6.pdf
  5. vgl. http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf4004/6.pdf
  6. http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf4004/6.pdf