Maria Philippi: Unterschied zwischen den Versionen

Aus FrauenGeschichtsWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Die Seite wurde neu angelegt: „Maria Philippi (* 26. Juli 1875 in Basel oder Müllheim/Baden; † 19. oder 16. Juni 1944 in Zürich) war eine Schweizer Sängerin ==Ausbildung== Maria Ph…“)
 
 
Zeile 50: Zeile 50:
 
[[Kategorie:Musikerin]]
 
[[Kategorie:Musikerin]]
 
[[Kategorie:Sängerin]]
 
[[Kategorie:Sängerin]]
 +
[[Kategorie:GEDOK Köln]]
 
[[Kategorie:GEDOK Köln, Fachgruppe Musik]]
 
[[Kategorie:GEDOK Köln, Fachgruppe Musik]]

Aktuelle Version vom 17. Mai 2019, 18:15 Uhr

Maria Philippi (* 26. Juli 1875 in Basel oder Müllheim/Baden; † 19. oder 16. Juni 1944 in Zürich) war eine Schweizer Sängerin


Ausbildung

Maria Philippi studierte in Basel bei Emil Hegar, in Frankfurt bei Julius Stockhausen und in Paris bei Pauline Viardot-Garcia. Sie wurde Altistin bzw. Contralto (tiefste klassische Frauenstimme). Die Stimme wurde für ihre Brillanz wie ihre Auswahl und Auftritte für die Stilsicherheit gelobt.


Erfolge

Sie hatte ihr Debüt als konzertante Altsängerin 1901. In der Folgezeit widmete sie sich Oratorien und Lieder, trat jedoch nicht in Opern auf. Als Interpretin von Bach und Mozart feierte sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ganz Europa große Erfolge. Konzertreisen führten sie über die Schweiz und Deutschland hinaus nach Österreich, in die Niederlande, nach Frankreich, Großbritannien, Italien und Russland. 1901, 1925 and 1926 gab sie z.B. jeweils große Konzerte in Berlin.

Des weiteren wurde sie für ihre Interpretation der Lieder von Othmar Schoeck berühmt, von denen sie einige uraufführte. Im März 1916 nahm die Altistin unter Suters Leitung an der (u.a. von Romain Rolland) gelobten Aufführung von Bachs Matthäus-Passion im Basler Münster teil.[1] 1924 sang sie in Basel das Solo in der Premiere von H. Suter's Le Laudi di San Francesco d'Assisi.

Die als hervorragend geltende Konzert- u. Oratoriensängerin (Joh. Seb. Bach) war von 1925 bis 1936 (?) Professsorin an der Musikhochschule Köln. Braunfels hatte nach der Neuorientierung der Hochschule mit Berufungen prominenter KünstlerInnen wie Eduard Erdmann, Philipp Jarnach und Maria Philippi die Hochschule "zu einer tragenden Säule des Kölner Musiklebens" ausgebaut.[2] Dort war sie auch als Lehrerin hochgeschätzt. Unter ihren Schülerinnen waren Sopranistinnen wie Walburga Wegner[3] und Helene Fahrni, Hilde Wesselmann, sowie Altistinnen wie Lore Fischer [4]und Hildegard Hennecke. Nach der Dozentinnenzeit zog sie nach Zürich.


Engagement

'Frl.' Maria Philippi war 1929 in Köln an der Gründung des Künstlerinnenvereins GEDOK KÖln beteiligt.


Musikbeispiele

Es gibt einige Aufnahme der Firma VOX mit Maria Philippis Altsstimme.

Foto

Literatur

  • Deutsche Leitkultur Musik?: Zur Musikgeschichte Nach Dem Holocaust- von Albrecht Riethmüller
  • Die soziale Isolation der neuen Musik von Michael Custodis

Weblinks



Einzelnachweise

  1. http://www.manuscryptum.de/000001985b0ce1e49/000001985c08bf809/0000009b59122c80e.html
  2. Er selbst musste am 2. Mai 1933 per ministerieller Anweisung sein Amt als Direktor aufgeben. vgl. http://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00001413
  3. http://svensopernparadies.wordpress.com/category/11-kulturkalender/08-august/
  4. http://hosting.operissimo.com/triboni/exec?method=com.operissimo.artist.webDisplay&id=ffcyoieagxaaaaaayyom&xsl=webDisplay&searchStr=

FrauenGeschichtsWiki ist ein Projekt des Kölner Frauengeschichtsverein e.V. Viele Informationen stammen aus unserem Vereinsarchiv. Wir freuen uns über weitere Hinweise an kfvg@netcologne.de