Helene Nemitz: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 4. November 2012, 19:24 Uhr

Helene Nemitz war eine Künstlerin mit Malschule in Köln


Ausbildung

Freie Berufstätigkeit

Helene Nemitz führte um die Wende ins 20. Jahrhundert, als Frauen noch nicht an Kunstakademien oder an der Kunstgewerbeschule studieren durften, zusammen mit Katharina (Käthe) Mertens eine größere private Ausbildungssstätte: "Zeichen-, Mal- und kunstgewer. Schule H. Nemitz und K. Mertens". Sie lag am heutigen Rathenauplatz, wie eine Werbung im Katalog der "3. Jahresausstellung der Vereinigung Kölner Künstler" im Museum für Kunstgewerbe von 1904 belegt.

Sie boten Unterricht in Landschaftsmalerei und Stillleben, nicht jedoch Portraits. Damit teilten sie sich das Feld mit der Schule der Portraitmalerin Jenny Hippenmeyer. Es war nicht untypisch in diesen Jahren, dass Künstlerinnen das Kunsthandwerk mit in ihr Portfolio aufnehmen mussten, anders hätten sie nicht überlebt. Neben Frauen unterrichteten die beiden Künstlerinnen auch Kinder.

Helene Nemitz und Katharina Mertens führten ab 1905 eine Neuerung ein: Sie boten kunstgeschichtliche Führungen "für Herren und Damen" an.


Eigene Werke, Ausstellungen von Schülerinnen

  • Der Stadtanzeiger berichtete am 22.3. 1902 über Kunstschularbeiten des Instituts Nemitz / Mertens, gezeigt wurden Öl- und Aquarellmalerei, Stoffmalerei, Moderne Stickerei, Leder- und Holzarbeiten.


Literatur

Helene Nemitz verfasste 1914 ein kunstgeschichtliches Werk: Die Altdeutschen Maler in Süddeutschland, Leipzig und Berlin, B.G. Teubner. Es erfuhr 2010 in den USA bei Kessinger Pub Co einen Reprint. ISBN 978-1168355393 bzw. 2012 in GB bei Lightning Source UK Ltd ISBN 978-1275142664

Einzelnachweise


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