Die Welt der Frau

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Die Welt der Frau war eine Frauenzeitung der 1950er Jahre.

Auch Welt der Frau, Der Regenbogen (ab 1962), Ingrid (ab 1977). Darin aufgegangen: Frauenwelt (1945-1960, ehemals Nürnberger Hausfrauenzeitung). Die Welt der Frau ist selbst aufgegangen in prima, noch 2001 stand auf dem äußeren Titelblatt Welt der Frau. Das Erscheinen wurde mit der Ausgabe 4/2005 eingestellt.[1]

Um 1956 lautete der Untertitel: Eine Monatsschrift für Kultur, Familie, Haus, Beruf." Herausgeberin war ab Juli 1946 zunächst Annemarie Weber (1903-), ehemals Rdakteurin bei der Kölnischen Zeitung, [2] dann direkt ab November 1946 Lisbet Pfeiffer aus Stuttgart (1915-). In den späten 1940er Jahren hatte sie eine Auflage von immerhin 50 000.


Das Magazin erschien ab 1946 monatlich in wechselnden Verlagen. Es wechselte auch wiederholt den Charakter. In den 1950er Jahren war es u.a. ein Magazin, in dem Nachrichten aus den Verbänden und Vereinen der bürgerlichen nichtkonfessionellen Frauenbewegung veröffentlicht wurden, Rubrik: Aus der Arbeit der Frauenverbände". Regelmäßige berichten aus der GEDOK und dem Deutschen Lyzeum-Klub sowie Deutscher Frauenring spiegeln eine gewisse Verankerung in der Frauenbewegung. Weitere Rubriken waren zeitweise u.a. "Frauenschaffen" und "Frauenwelt". Daneben gab es Berichte über Kultur, Erzählungen von Frauen und Männern, Buchvorstellungen, psychologische Artikel, große Fotos (schwarz-weiss), alltägliche Lebenstipps und auch Küchen- und Modeseiten. Immer stärker übewog jedoch das Image als Hausfrauenmagazin mit Sonderbeilagen wie "Strick- und Häkelmode".


Erscheinungsweise

1946-1950 Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart 1950-1951 Steingrüben-Verlag, Stuttgart 1951-1953 Bärenreiter-Verag Kassel [u.a.] 1953-1956 Bechtle, Esslingen/Neckar 1956-1958 Schwarzwald-Verlag, Freudenstadt


Quellen

In Köln sind die Bände 11.1956 - 16.1961 in der Stadtbücherei einsehbar, in der Düsseldorfer Stadtbibliothek die Ausgaben Jg. 20.1965 bis 1978. Das Magazin stellt eine bedutende Quelle für die bisher unsichtbare Arbeit der Frauenverbände der 1950er/60er Jahre dar. In Kopien gibt es Ausgaben von 1.1946/47 bis 23.1969 im Frauenmeditaturm; weitere Hinweise über den Bestand gibt die ZDB [3]


Literatur

  • Nora Weise: Das Frauenbild in ausgewählten deutschen Frauenzeitschriften, Grin Verlag
  • Angela Seeler: Ehe, Familie und andere Lebensormnen in den Nachkriegsjahren im Spiegel der Frauenzeitschriften, in: Anna-E. Freier, Annette Kuhn: Das Schiksal Deutschlands liegt in der Hand seiner Frauen. Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Düsseldorf 1984 (= Frauen in der Geschichte Band V ; = Geschichtsdidaktik, Band 20)


Einzelnachweise

  1. http://www.zeitschriftendatenbank.de/
  2. Nora Weise, S. 40
  3. http://www.zeitschriftendatenbank.de/


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